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Prospekte & Typenblätter




Anwendungsbeispiele

Airbaggehäuse

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TOX-ClinchNiet Technologie

Durch das Ausfüllen des TOX-Clinch-Punktes mit dem Niet wird beim TOX-ClinchNiet-Verfahren die Punktfestigkeit, insbesondere die Scherzugfestigkeit, deutlich gesteigert.



Der TOX-ClinchNiet ist bezüglich der Haltekräfte den bekannten Stanznieten überlegen und kann seine Vorteile insbesondere im Dünnblechbereich realisieren.



Vorteile:

  • sehr hohe Haltekräfte
  • symmetrischer Niet, d.h. problemlose Zuführung und hohe Anlagenverfügbarkeit
  • deutlich geringere Investitionskosten als beim Stanzniet
  • einfache Qualitätskontrolle über Maß “X”
  • kein Schneiden des stempelseitigen Bleches
  • keine mechanische Kerbwirkung, hohes dynamische Arbeitsvermögen
  • keine Beschädigung der Materialbeschichtung
  • kein Stanzabfall in der Verbindung
  • höhere Prozesssicherheit, auch bei ungünstigen Produktionsbedingungen, wie z.B. Spalten und Kleberanwendungen
  • Prozess- und Werkzeugüberwachung möglich
  • Mehrpunktfähigkeit


Vergleich der Haltbarkeit der Standard-Kaltumform-Verbindungsverfahren



Wieso hält der TOX-ClinchNiet so gut?
Quellennachweis: VDI-Z 131, Nr.1

Die TOX-ClinchNiet-Verbindung erhält ihre hohen Festigkeitswerte aus dem fest im Punkt sitzenden verformten Voll-Niet und der aus dem Tiefziehprozess entstandenen Verfestigung der Blechmaterialien im Halsbereich. Die spezielle TOX-ClinchNiet- Matrize mit festen und beweglichen Segmenten ermöglicht diese große Verformung. Die Darstellung zeigt die Härteverteilung im Querschnitt einer TOX-Clinch-Nietung. Deutlich erkennt man die Gefügeverfestigung als Härteanstieg. Es liegt keine mechanische Kerbwirkung vor, deshalb höchste Belastbarkeit.



TOX-ClinchNiet-Monitoring

Mit dem TOX-Monitoring für Kraft-Weg-Verläufe werden ClinchNiet-Prozesse lückenlos überwacht. Dadurch wird eine gleichbleibende Qualität in der Produktion sichergestellt.

Funktionsprinzip:

Ein Kraftsensor misst kontinuierlich die Presskraft während des gesamten Fügevorganges. Ein Wegmesssystem nimmt den kompletten Einpressweg auf. Dadurch lässt sich der Einpressvorgang durch eine Kraft-Weg-Kennlinie darstellen. Mit der Prozessüberwachung können mehrere Kontrollfenster definiert und über die Kraft-Weg-Kennlinie verteilt werden. Aufgrund dieser Überwachungsstrategie ist es möglich, indirekt und in sinnvollen Grenzen Rückschlüsse auf die Parameter Werkstoffart, Blechdicke, Blechanzahl, Blech fehlt, Nietlänge, Matrizentiefe, Setzstiftbruch zu ziehen.


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