
Durch das Ausfüllen des TOX-Clinch-Punktes mit dem Niet wird beim TOX-ClinchNiet-Verfahren die Punktfestigkeit, insbesondere die Scherzugfestigkeit, deutlich gesteigert.

Der TOX-ClinchNiet ist bezüglich der Haltekräfte den bekannten Stanznieten überlegen und kann seine Vorteile insbesondere im Dünnblechbereich realisieren.
Vorteile:

Die TOX-ClinchNiet-Verbindung erhält ihre hohen Festigkeitswerte aus dem fest im Punkt sitzenden verformten Voll-Niet und der aus dem Tiefziehprozess entstandenen Verfestigung der Blechmaterialien im Halsbereich. Die spezielle TOX-ClinchNiet- Matrize mit festen und beweglichen Segmenten ermöglicht diese große Verformung. Die Darstellung zeigt die Härteverteilung im Querschnitt einer TOX-Clinch-Nietung. Deutlich erkennt man die Gefügeverfestigung als Härteanstieg. Es liegt keine mechanische Kerbwirkung vor, deshalb höchste Belastbarkeit.
Mit dem TOX-Monitoring für Kraft-Weg-Verläufe werden ClinchNiet-Prozesse lückenlos überwacht. Dadurch wird eine gleichbleibende Qualität in der Produktion sichergestellt.
Funktionsprinzip:
Ein Kraftsensor misst kontinuierlich die Presskraft während des gesamten Fügevorganges. Ein Wegmesssystem nimmt den kompletten Einpressweg auf. Dadurch lässt sich der Einpressvorgang durch eine Kraft-Weg-Kennlinie darstellen. Mit der Prozessüberwachung können mehrere Kontrollfenster definiert und über die Kraft-Weg-Kennlinie verteilt werden. Aufgrund dieser Überwachungsstrategie ist es möglich, indirekt und in sinnvollen Grenzen Rückschlüsse auf die Parameter Werkstoffart, Blechdicke, Blechanzahl, Blech fehlt, Nietlänge, Matrizentiefe, Setzstiftbruch zu ziehen.