TOX-Kraftpaket mit 'Safety Lock' Haltebremse ZSL

Vorteile:

  • Haltebremse im Zylinder integriert
  • Kompakte Bauform
  • Stufenlos bei jeder Hublänge
  • Einfache Ansteuerung
  • Überlastsicher
  • Festhalten der Kolbenstange über unbegrenzte Zeit
  • Berufsgenossenschaftlich geprüft


Funktion:

Die Haltebremse wird pneumatisch offengehalten und wirkt bei Druckabfall. Dabei wird die Energie der abstürzenden bzw. absinkenden Last zum Erzeugen der Klemmkraft benutzt. Die Klemmkraft wird aufgebaut, wenn der Arbeitskolben sich in Lastrichtung bewegt. Dann werden die Fangbacken durch die selbstverstärkende Haftreibung in die Klemmstellung gezogen. Beim weiteren Erhöhen der Belastung bleibt die Kolbenstange lastunabhängig stehen, solange die statische Haltekraft nicht überschritten wird. Das Lösen der Klemmung geschieht durch Druckbeaufschlagung und durch Aufwärtsfahren der Kolbenstange. Die Haltebremse ist einfach wirkend.

Offenhaltedruck: mind. 2 bar

Lösedruck: 4 bar

max. zulässiger Betriebsdruck: 10 bar



Steuerung:

Ansteuerung über 3/2-Wegeventil.

In den meisten Fällen wird die nachstehend angedeutete Ansteuerungangewendet. Während jeder betriebsmäßigen Fahrt wird elektrisch das 3/2-Wegeventil geschaltet, das die Haltebremse öffnet. In allen übrigen Betriebszuständen, auch bei Stromausfall, Not-Aus etc. soll die Haltebremse aktiv werden und hält die Kolbenstange fest, bzw. bremst die Last ab. Ebenso wird die Last bei einem Bruch der Zuleitung zur Haltebremse gesichert. Über anbaubare Initiatoren kann der Schaltzustand überwacht werden.



Hinweise:

Falls der Druck (p) nicht genügend konstant ist (z.B. “Druckloch” zu Beginn von Senkbewegungen) empfiehlt sich ein Rückschlagventil im p-Anschluss des Ventils. Sollten Schlaggeräusche beim Öffnen der Haltebremse auftreten, können diese durch eine Drossel in der Druckleitung unterdrückt werden.



Elektrische Ansteuerung:

Die elektrische Ansteuerung von einfachwirkenden Haltebremsen ist kundenseitig unter Beachtung der geltenden “Sicherheitsregeln für Steuerungen an kraftbetriebenen Pressen” auszuführen. Für die hard- und softwaremäßige Ausführung, die Einhaltung der geltenden Vorschriften und ebenso für die abschließende Überprüfung aller Funktionen ist der Hersteller der Pressensteuerung verantwortlich.


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